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COVID-19: Wichtige Informationen zur Lehre an der Fakultät

Liebe Studierende und Lehrende der Fakultät Chemie und Pharmazie,

die aktuelle, für uns alle völlig neue Situation, die die Ausbreitung von COVID-19 verursacht, hat zu Rückfragen von StudentInnen und DozentInnen bei uns geführt. Auch wenn viele Details angesichts der sehr schnellen Entwicklungen noch ungeklärt sind, möchten wir gerne auf einige wichtige Punkte zum Lehr- und Prüfungsbetrieb an unserer Fakultät hinweisen:

  • wichtigste Informationsquelle und Richtlinie zu Lehr- und Prüfungsfragen in dieser Zeit ist die speziell dafür eingerichtete Website der Uni: http://www.uni-freiburg.de/universitaet/corona. Diese wird laufend aktualisiert und wir fordern alle Studierenden und DozentInnen ausdrücklich dazu auf, sich hier in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen.
  • alle(!) Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die nicht online durchgeführt werden, fallen bis einschließlich 19. April aus. Dies gilt unabhängig von der Zahl der TeilnehmerInnen oder der Art der Veranstaltung (betrifft bei uns also Vorlesungen, Seminare und Praktika gleichermaßen).
    Aktuelle Änderung (17.3.): Staatsexamensprüfungen im Fach Pharmazie werden nicht mehr weitergeführt! Neue Termine werden sobald wie möglich neu vergeben.
  • für Prüfungen, die derzeit für den Zeitraum 16.3. - 19.4. angesetzt waren, sind alle Anmeldungen erst einmal "eingefroren" worden, d.h. Abmeldungen / Krankmeldungen zu diesen Prüfungen sind nicht erforderlich, bis neue Prüfungstermine feststehen. Angesichts der derzeit noch sehr unklaren Lage bitten wir Sie alle um einige Wochen Geduld, bis wir wahrscheinlich frühestens Anfang April damit beginnen können, den Neustart von Lehre und Prüfungen zu planen. Wir werden dann versuchen, die Prüfungen und Lehrveranstaltungen des Sommersemesters möglichst studierbar und barrierearm in einem Sondermodus zu organisieren - wie dieser aussehen wird, ist heute aber natürlich noch völlig unklar und von den Entwicklungen der nächsten Wochen abhängig.
  • derzeit an der Universität laufende Forschungs- / Vertiefungspraktika sowie BSc- / MSc-Abschlussarbeiten werden automatisch um die Zeit des Lehrausfalls (derzeit 5 Wochen) verlängert.
  • zur Möglichkeit Projektarbeiten weiterhin in den Laboratorien der Uni durchzuführen: experimentelle Arbeiten (insbesondere im Rahmen von Abschlussarbeiten) dürfen durchgeführt werden, wenn gewährleistet ist, dass "keine Situation entsteht, in der mehr als fünf Personen in physische Nähe zueinander geraten".

 

All dies umzusetzen, wird Ihnen allen viel abverlangen und vor allem ganz sicher eine Menge Zeit kosten. Wir bemühen uns als Fakultät nach Kräften darum, dass den Studierenden durch diese Situation keine Nachteile, bzw. möglichst geringe Verzögerungen in ihrem Curriculum entstehen. Wir bitten alle StudentInnen und DozentInnen, angesichts dieser großen Herausforderungen gemeinsam daran zu arbeiten, dass wir hoffentlich spätestens zum Start des neuen akademischen Jahres im Oktober wieder zu einem "Normalbetrieb" zurückgekehrt sind. Dazu muss aber nun als allererstes die Ausbreitung von COVID-19 eingedämmt werden und dazu können wir alle beitragen.

Alles Gute und bleiben Sie gesund

Stefan Günther und Philipp Kurz (Studiendekane Chemie und Pharmazie)